Buchvorstellung und Diskussion über KI und die autoritäre Wende.
Elon Musk und Donald Trump kündigen massenhaft Verwaltungsmitarbeitern, um einen KI-Staat zu errichten. Tech-CEOs verkaufen künstliche Intelligenz als Heilsbringer für die größten Probleme der Menschheit, obwohl die entsprechende Industrie auf Ausbeutung und Menschenverachtung beruht.
Warum lässt sich die Öffentlichkeit durch Spekulation über Erlösung oder Auslöschung durch KI von den erheblichen Schäden durch KI in unserer Gegenwart ablenken? Wie erkennen wir die zunehmend faschistischen Tendenzen, die sich im Zusammenspiel von Tech-Industrie und der neuen Rechten bilden?
Rainer Mühlhoff entwickelt in seinem Buch „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“ (Reclam, 2025) (taz-Rezension von Hendrikje Schauer) und auf unserer Veranstaltung Antworten und diskutiert Lösungsansätze.

Zur Person: Rainer Mühlhoff, Philosoph und Mathematiker, ist Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück. Er forscht zu Ethik, Regulierung und kritischer Sozialtheorie in der digitalen Gesellschaft. In seiner interdisziplinären Arbeit untersucht er das Wechselspiel von Technologie, Macht und gesellschaftlicher Veränderung. Zuletzt erschienen sind von ihm: „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“ (Reclam, 2025) und „Die Macht der Daten: warum künstliche Intelligenz eine Frage der Ethik ist“ (Brill, 2023).
Foto: CC BY 4.0, Leonhard Lenz, 2025
Wo? Palmaille 96, 22767 Hamburg (Nahverkehr: S-Bahn Königstraße/ Bus Behnstraße)
Wann? 18 Uhr (Einlass 17:30 Uhr)
Anmeldung
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